Zum Kennenlernen unserer innovativen Outdoor-Potenzialanalyse bieten wir Unternehmen eine Teilnahme an Beobachter-Workshops an. Gerne informieren wir Sie über Einzelheiten.
Kritiker herkömmlicher Assessment Center (AC) halten diesem eignungsdiagnostischem Verfahren u.a. vor, dass die Beobachter eine wesentliche Schwachstelle seien und Erhebungen belegen, dass dies berechtigt ist. Beobachter neigen überwiegend dazu die Leistungen der Teilnehmer hauptsächlich im mittleren Qualifikationsprofil (Normalverteilungs-Fehler) festzuhalten. Gründe hierfür liegen u.a. in nicht standardisierten Verfahren und in der mangelhaften Ausbildung. Diese Beobachter haben in der Regel zuviel Subjektivitäts-Spielraum und bewerten in der selben Situation etwas anderes als andere.
Viele Beobachter neigen auch zu
- Sympathie- oder Antipathie-Effekten
- Halo-Effekten (ein Verhalten überstrahlt ein anderes)
- Simultan-Effekten (zuviel muss zur gleichen Zeit beobachtet werden)
Aus diesen Gründen setzen wir entweder nur eigene Beobachter ein oder qualifizieren externe Beobachter. Denn diagnostische Prognosen verlieren ihre Aussagequalität, wenn Bewertungsverzerrungen nicht weitestgehend ausgeschlossen werden.
Der Erfolgsfaktor
Um diesem hohen Anspruch zu genügen, entwickelten wir spezielle Outdoor-Tools und untersuchten mit zwei Hochschulen über 2 ½ Jahre die Aussagequalität der von uns standardisierten, methodischen Abläufe. Es war uns wichtig, den Blick aller Beobachter auf ein und den selben Sachverhalt zu lenken. Sie sollten vorbereitet sein, auf das was auf sie zukommt und wissen, was das von ihnen auf den Beobachtungsbögen Angekreuzte im beobachteten Kontext darstellte. Ziel war es, alle Beobachter möglichst aus ihrem subjektiven Bewertungs-Spielraum herauszuholen und sie eine „Bewertungssprache“ sprechen zu lassen.
Wie die neutralen Forschungsergebnisse zeigen, gelang dies erfreulich gut. Ein Grund hierfür waren sicherlich die von uns entwickelten Verhaltensanker in den Behavior Expectation Scales (BES). Diese von den Beobachtern zu lernenden Schlüsselwörter befinden sich in 4 Kreissegmenten und der Beobachter entscheidet sich nur für 1 Segment und nicht für mehrere Verhaltensanker.
Behavior Expectation Scales
Nur zur Verdeutlichung:
Die Verhaltensanker wurden im Vorwege sehr aufwändig ermittelt und sind das Resultat äußerst hoher Übereinstimmungen neutral ermittelter Beobachter-Übereinstimmungen. Die Beobachter wissen, welcher Verhaltensanker an welcher Stelle im Geschehen zu erwarten ist und „sprechen die gleiche Bewertungssprache“, da sie dahingehend explizit geschult wurden.
Dies erreichen wir bei externen (Firmen-) Beobachtern, indem jeder das von ihm zu beobachtende Outdoor-Tool praktisch kennen lernt, und zwar auf zwei Wegen. Einmal als Teilnehmer, der praktische Handlungserfahrungen sammelt und einmal als Beobachter, der praktische Erfahrungen mit der BES macht.
Damit gewährleisten wir die Berücksichtigung firmenspezifischer Aspekte, aber auch dass über uns neutrale Erkenntnisse in das abschließend erstellte Gutachten einfließen.


