Glossar
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Edutainment

Das Kunstwort Edutainment (Education=Bildung) und Entertainment (Unterhaltung) ist Ausdruck für die praktizierte Mischung aus Spass und Weiterbildung. Sie stellt kein Training dar und sollte nicht als ernsthafte Weiterbildung verstanden werden.


Erweitertes Chairman-Prinzip

Unter Chairman-Prinzip versteht man in der Humanistischen Psychologie nach C. Rogers die ständige Übernahme von Verantwortung für das eigene Tun. Das „Erweiterte Chairman-Prinzip“ innerhalb des Kognitiven Outdoor-Training geht von der zusätzlichen Übernahme von Verantwortung für andere Prozessteilnehmer aus.

 


Flow

„Flow“ ist der psychologische Fachbegriff für das völlige „Aufgehen in einer Tätigkeit“. Nahe kommen dem deutsche Wörter wie „Tätigkeitsrausch“, oder Umschreibungen wie „derjenige ist authentisch, voll bei der Sache.“


Gesprächsführung nach Rogers

Carl Rogers gilt als der Wegbereiter der klientenzentrierten Gesprächsführung. Für ihn stand die Einzigartigkeit des Individuums im Zentrum seines Tuns. Er ging von einem grundsätzlich positiven Menschenbild aus.

 

Wichtig war ihm während seiner Arbeit, seine Klienten nicht durch seine eigene, vorgefasste Meinung zu lenken. Bei seiner nicht-direktiven Vorgehensweise ging es ihm um die Spiegelung dessen, was er sah und hörte und nicht um die Therapie dessen, von dem er meinte, dass es die Ursache eines Problems darstellen würde.


Incentives

Incentives sind unternehmerische Maßnahmen zum Zweck der Belohnung von Mitarbeitern. Ziel ist es oft Leistung zu steigern und Anerkennung zu zeigen. Incentives stellen kein Training dar – auch wenn sogar Verhaltenstrainer manchmal nicht zwischen Incentive, Event und Training unterscheiden.


Interaktionsprozess

Der Begriff „Interaktion“ setzt sich aus inter (zwischen) und Aktion (Handlung) zusammen. Damit werden z.B. die Handlungen zwischen Gruppen oder Vertragspartnern beschrieben. Den Gegensatz stellt das Wort intra (innerhalb) dar, z.B. innerhalb einer Gruppe.

 


Interne Konsistenz der Dimensionen

Unter "Interne Konsistenz der Dimensionen" versteht man die Gleichwertigkeit der Meßergebnisse in der einen Übung in Gegenüberstellung der Meßergebnisse in einer anderen Übung. Je stärker die Meßergebnisse von einander abweichen, desto schlechter die "Interne Konsistenz".


Intrapersonale Sozialkompetenzen

Intrapersonale Sozialkompetenzen wie Lernbereitschaft, Flexibilität und Initiativfähigkeit sind Eigenschaften, derer jeder Einzelne im Team bedarf, um die hohen Ansprüche an Teamplayer zu erfüllen. Immer mehr Personalleiter legen ihr Augenmerk nicht mehr auf fachliche Kompetenzen und akademische Grade - die setzen sie voraus. Was sie wirklich interessiert, sind Fähigkeiten, die der heutige Wettbewerb darüber hinaus erfordert, nämlich Teamkompetenzen. Sozialkompetenzen kommt als Grundlage und ständigen Begleitern bei Teamprozessen große Bedeutung zu. Ohne sie funktioniert kein Team. Jeder Teamer muss das o.a. nicht nur wissen, er hat es auch zu internalisieren und umzusetzen. Er hat es zu trainieren, und das nicht nur ein Mal. Lernbereitschaft ist das Eine, Lern- und Umsetzungsfähigkeit das Andere. Das Gleiche gilt für Initiativfähigkeit, die wiederum die Fähigkeit zu Direktheit und letztendlich Souveränität beeinhaltet. Heute sind mitdenkende Team-Player gefragt, die sich felxibel an die jeweiligen Erfordernisse anpassen. Diese intrapersonalen Sozialkompetenzen lassen sich mit Hilfe der von uns entwickelten Team-Tools bewusst machen und trainieren.


Konstruktvalidität

Durch experimentelle Untersuchungen wird eine Aussage über die Messqualität eines Diagnoseverfahrens getroffen.


Laissez-faire

Laissez-faire heißt frei übersetzt „einfach laufen lassen, nicht reglementieren“. Der Begriff wurde Ende der 60er Jahre durch die „Kinderläden“ geprägt in den die Erziehenden den Kindern alles erlaubten, was keine Gefahr für die anderen darstellte.

 


Limbisches System

Das Limbische System ist ein Teil des Gehirns, der u.a. für die Verarbeitung der Emotionen, von Sinneseindrücken zuständig ist. Gleiches gilt für das Ausschütten von Endorphinen, der Substanz, die für ein Glücksgefühl verantwortlich zeichnet. Das Limbische System sorgt federführend für die Nachhaltigkeit eines abgeschlossenen Lernprozesses.


Neokortex

Der Neocortex ist Teil der Großhirnrinde. Er bildet die Majorität des Großhirns und verarbeitet menschliche Sinneseindrücke.

 


Neurologische Prozesse

Neurologische Prozesse sind Abläufe, die das Nervensystem betreffen.


Neuronale Veränderungen

Unter neuronalen Veränderungen versteht man die Veränderung von Nervenzellen. In ihrer Vielzahl stellen diese eine Erregungsleitung dar. Es können quasi Emotionen transportiert werden.


Prognostische Validität

Vorhersagekraft des diagnostischen Verfahrens.


Softskills

Softskills sind antrainierte Verhaltensweisen.


Teambuilding

Wenn eine Gruppe von Menschen sich entschlossen hat ein Team zu werden, ist der nächste Schritt der eines Teambuilding-Trainings. Diese mehrteilige Maßnahme beginnt systematisch mit grundlegenden Dingen wie der Erarbeitung von gemeinsam gewollten Teamregeln, einer Feedback-Kultur, dem Erwerb abgestimmter Sozialkompetenzen u.ä.

 


Teamdevelopment

Ein Team-Development baut auf dem Teambuilding auf. Es festigt vorhandenes Wissen und akzentuiert neue Schwerpunkte in Bezug auf Fähigkeiten, die während des vorangegangenen Weiterbildungsschritts erworben wurden.

 


Transfer

Der „Transfer“ (Übertragung) von Erkenntnissen in den Arbeitsprozess geschieht stets auf Basis einer konkreten und im Einzelnen abgestimmten Vorgehensweise. Diese Übertragung gewonnener Erkenntnisse unterliegt kontinuierlich der Bewusstheit des Übertragenden.

 


Verhaltensmodifikatorischen und gestaltorientierten Ansatz

Die Verhaltensmodifikation (auch Verhaltenstherapie) geht davon aus, dass über das Erlernen neuer Verhaltensmuster sowie deren Training, eine andere Herangehensweise an Probleme erreicht werden kann.Die Gestalttherapie nach Fritz Perls geht davon aus, dass verhaltensbedingte Probleme gelöst werden können, wenn die „Gestalt geschlossen“ wird. Über das Erreichen von Problembewusstheit und dem Erkennen von Ursachen, hat der Klient die Möglichkeit sich zu entscheiden, ob er das Problem bewusst beseitigen will. Er füllt also eine „Lücke“ und übernimmt Verantwortung für bisheriges und zukünftiges Tun. Der Veränderungsprozess findet im „Hier + Jetzt“ statt, also ohne Verfälschungen durch Zeit.

 



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